
9. September 2026
Drei Tage, zwei Klassen, ein Ziel: Bonjour Straßburg!
„Bonjour!“ Mit diesem Wort im Gepäck und Koffern voller Neugier starteten die Klassen IW11Ad und IW11C am 27.07.2026 die dreitägige Klassenfahrt nach Straßburg. Knapp fünf Stunden Fahrt, ein Grenzübertritt und schon standen wir im Herzen Europas. Und genau dort sollte es für uns auch hingehen: zwischen Fachwerk, Politik und Flammkuchen.
Erstmal ankommen, dann eintauchen. Und wo geht das besser als bei einer Stadtführung? Überall Fachwerkhäuser, die schief zueinander stehen als hätten sie zu viel Wein getrunken, der Kanal mit den bunten Booten und mittendrin: das Straßburger Notre Dame. Ein Gigant aus rotem Sandstein, der mit seinen 142 Metern in den Himmel sticht.
Der Höhepunkt der Fahrt wartete am Nachmittag des zweiten Tages: Der Besuch des Europaparlaments. Vom Touristen zur Politik in zehn Minuten. Nach der Sicherheitsschleuse, die strenger war als in manchem Flughafen, saßen wir plötzlich auf den Besuchertribünen und blickten hinab auf das, was Europa zusammenhält. In einem spannenden Vortrag wurde uns erklärt, welche Aufgaben die Abgeordneten haben, warum Straßburg überhaupt Sitz des Parlaments ist und warum es etliche Dolmetscher-Kabinen gibt.
Natürlich gab es auch genügend Zeit zur freien Gestaltung. Die einen shoppten in der Galerie de Lafayette, die anderen ließen sich im Parc de l’Orangerie treiben. Straßburg zeigte sich von seiner entspannten Seite: Französisches Savoir-vivre trifft deutsche Gründlichkeit.
Drei Tage Straßburg haben gezeigt: Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt. Wir haben Geschichte angefasst, Politik erlebt und gemerkt, wie nah Frankreich doch ist. Wir haben gelacht, uns in Gassen verlaufen und zusammengefunden.
IW11C + IW11D

